Stadt Lübbecke

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04.03.2015

Aufstellung eines Lärmaktionsplanes für die Stadt Lübbecke

Mit Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) vom 24.06.2005 wurde die im Jahr 2002 in Kraft getretene EU-Umgebungslärmrichtlinie (2002/49/EG) in nationales Recht überführt. Ziel der Richtlinie und der §§ 47a-f BImSchG ist die Realisierung eines gemeinsamen Konzeptes zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm, um schädliche Auswirkungen und Belästigungen zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern. Die jeweilige Belastung durch Umgebungslärm wurde anhand von Lärmkarten ermittelt. Die Lärmkartierung erfolgte durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV), jeweils getrennt für die Lärmarten Straßenverkehr, Schienenverkehr, Luftverkehr und Industrie.

Im Gebiet der Stadt Lübbecke wurden als Hauptverkehrsstraßen mit einer Belastung von mehr als 3 Mio. Fahrzeugen pro Jahr die B239 und die B65 festgestellt. Die Stadt Lübbecke ist daher in der 2. Stufe der Lärmminderungsplanung von Straßenverkehrslärm betroffen. Aufgrund der rechtlichen Vorgaben ist die Stadt als zuständige Behörde verpflichtet, bei Lärmproblemen einen Lärmaktionsplan zu erstellen.    

Der Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung hat am 11.02.2015 in öffentlicher Sitzung den vorgelegten Entwurf des Lärmaktionsplanes beschlossen. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die Öffentlichkeit gem. § 47d Abs. 3 BImSchG angemessen zu beteiligen.

Der Entwurf des Lärmaktionsplanes mit den dazugehörigen Lärmkarten und Plänen kann bei der Stadtverwaltung Lübbecke, Dezernat 3/Tiefbau, Zimmer-Nr. 805, während der Dienststunden innerhalb der Auslegungsfrist von einem Monat eingesehen werden. Die einmonatige Auslegungsfrist beginnt am 09.03.2015 und endet mit Ablauf des 08.04.2015. Darauf, dass im Zweifelsfall der Inhalt der im Auslegungslokal ausgelegten Unterlagen maßgeblich ist, wird hingewiesen.  

Anregungen und Bedenken zu den ausgelegten Unterlagen und Vorschläge für den Lärmaktionsplan sind von Beginn der Auslegung an bis zum Ablauf des 22.04.2015 schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Lübbecke, Kreishausstraße 2-4, 32312 Lübbecke, vorzutragen. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Tag des Eingangs, nicht das Datum des Poststempels.  

Die Ergebnisse der Mitwirkung sind zu prüfen und ggf. in den Lärmaktionsplan einzuarbeiten. Anschließend ist der überarbeitete Lärmaktionsplan dem Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung sowie dem Rat der Stadt Lübbecke zur endgültigen Beschlussfassung vorzulegen.

Lübbecke, den 26. Februar 2015

Der Bürgermeister
Eckhard Witte

Entwurf Lärmaktionsplan (PDF, 3,3 MB)

Anlage 1 (PDF, 2 MB)

Anlage 2.1 (PDF, 3 MB)

Anlage 2.2 (PDF, 2,1 MB)

Anlage 2.3 (PDF, 2,9 MB)

Anlage 3.1 (PDF, 3 MB)

Anlage 3.2 (PDF, 2 MB)

Anlage 3.3 (PDF, 2,9 MB)

Anlage 4 (PDF, 1 MB)

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