Stadt Lübbecke

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19.01.2018

»Friederike«: Feuerwehr Lübbecke zieht positive Bilanz

27 Einsätze mit 43 Feuerwehrleuten abgewickelt / Friedhof bis einschließlich Montag gesperrt / Aufräumarbeiten dauern an

Lübbecke. Am späten Nachmittag war der Spuk vorbei. Dem Sturmtief war buchstäblich die Puste ausgegangen. Bis dahin hatte „Friederike“ Einsatzkräfte und Verwaltung ordentlich auf Trab gehalten. Vor allem um die Mittagszeit kamen die Meldungen über Verkehrsbehinderungen aufgrund umgestürzter Bäume förmlich im Minutentakt.

Am Ende standen 27 Einsätze zu Buche, die von 43 Feuerwehrleuten der Löschzüge Mitte und Gehlenbeck-Eilhausen abgewickelt wurden. Der letzte Einsatz wurde um 17.15 Uhr beendet. Ein in den Morgenstunden eingerichteter Krisenstab in der Feuerwache Lübbecke hatte das Einsatzgeschehen im Stadtgebiet koordiniert.

Die wichtigste und beste Nachricht: Es kam zu keinen Personenschäden. Entsprechend äußerte sich Stadtbrandmeister Christoph Stallmann im Anschluss an den Einsatz zufrieden und erleichtert: „Niemand ist zu Schaden gekommen. Darauf liegt unser Hauptaugenmerk.“ Das gelte durchaus auch mit Blick auf die eigenen Kräfte, so Stallmann: „Die Beseitigung von Sturmschäden gehört zu den gefährlichsten Aufgaben, denen sich Feuerwehrleute ausgesetzt sehen. Ich bin sehr froh, dass alle Kameradinnen und Kameraden heil geblieben sind.“

Auch für die Zusammenarbeit vor allem mit dem städtischen Bauhof und dem Ordnungsamt fand Stallmann lobende Worte: „Das hat wunderbar geklappt, und da ist auf allen Seiten hochprofessionell gearbeitet worden.“ Selbiges gelte für die Koordination mit Polizei, Rettungsdienst, Verkehrsbetrieben und den städtischen Fachbereichen Schule und Freizeit sowie Liegenschaften und Bodenordnung.

Die vor allem in den Sozialen Netzwerken verschiedentlich geäußerten Befürchtungen, auf die Grundstückseigentümer, bei denen die Feuerwehr tätig geworden sei, kämen nun womöglich hohe Kosten zu, entkräftete Ordnungsamtsleiter Jörg Redeker: „Die Stadt Lübbecke wird mit Blick auf die Feuerwehreinsätze keine Ersatzforderungen geltend machen.“

Unterdessen laufen allerorten im Stadtgebiet die Aufräumarbeiten. Während die Passstraßen über das Wiehengebirge im Laufe des Freitags wieder für den Verkehr freigegeben werden konnten, wird der städtische Friedhof wohl bis einschließlich Montag gesperrt bleiben.