Stadt Lübbecke

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»Zeitensprünge - Lübbecke 1915« sind erschienen - Archiv freut sich über gelungenen Rückblick auf das Jahr 1915

Lübbecke. Vor einem Jahr war es erstmals so weit: Das Stadtarchiv gab mit den „Zeitensprüngen“ einen Rückblick auf Lübbecke vor 100 Jahren. Ab sofort ist nun auch die Ausgabe für 1915 erhältlich und gewährt auf 68 Seiten zahlreiche Informationen zum damaligen Leben im Lübbecker Land. Erneut bildet die Stadtchronik die Grundlage: Wie wirkte sich der Erste Weltkrieg 1915 auf das tägliche Leben aus? Was kosteten damals, zur Zeit der Nahrungsmittelknappheit, ein Brot oder ein Stück Fleisch? Wo konnte man Hüte, Bekleidung, Spielzeug oder Gesangbücher kaufen? Was hatte es mit „Fahrenkamp’s Raubtier-Dressur-Schau“ auf sich?

Ergänzend zum Text der Chronik hat das Archiv wieder zahlreiche Auszüge aus dem Lübbecker Kreisblatt und aus der umfangreichen Fotosammlung eingefügt. „Hervorragend sind auch die zusätzlichen Aufsätze zu Themen, die vor 100 Jahren aktuell waren“, freut sich Stadtarchivarin Christel Droste bei der Präsentation der „Zeitensprünge“. „Die Mangelernährung im Ersten Weltkrieg war ein großes Problem. Deshalb passte es gut, dass Eberhard Richter dem Archiv Auszüge seiner Ausarbeitung zur damaligen Milch- und Molkereiwirtschaft zur Verfügung gestellt hat.“ Sie bietet neue Erkenntnisse zu den Molkereien in Blasheim, Gehlenbeck und Lübbecke. Zudem haben die ehrenamtlichen Archivkräfte Peter Bosse, Bruno Schmidt und Brigitte Kütemeier sich unter dem Thema „Lebensader Ems-Weser-Kanal. Geschichte und Geschichten“ intensiv mit dem Mittellandkanal beschäftigt und manche neue Information gefunden. Daher war es Stadtarchivarin Christel Droste ein besonderes Anliegen, die neue Ausgabe der „Zeitensprünge“ für das Jahr 1915 im Rahmen des Treffens der Ehrenamtler des Stadtarchivs vorzustellen. Wie groß die Kriegsbegeisterung in Lübbecke trotz zahlreicher Gefallener und großer Einschränkungen in der Versorgung der Bevölkerung zu Beginn des zweiten Kriegsjahres noch war, schildert Droste schließlich in einem Rückblick auf eine Predigt des Lübbecker Pfarrers Güse.
So bleibt die Stadtgeschichte spannend, wie die „Zeitensprünge“ eindrucksvoll belegen.

Erhältlich sind die Ausgaben für die Jahre 1914 und 1915 für je 5,00 € in der Bücherstube Lübbecke, dem Servicebüro der Stadtverwaltung, in der Mediothek (Altes Rathaus) und natürlich im Stadtarchiv am Wiehenweg.

Weitere Informationen bei:

Stadtarchiv
Stadtarchivarin
Wiehenweg 33
32312 Lübbecke
Telefon:  05741 276-411
Fax:  05741 232035
Fax:  05741 347183(PC)
E-Mail:  c.droste@luebbecke.de
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