Stadt Lübbecke

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30.11.2016

»Zeitensprünge - Lübbecke 1916« erschienen

Neues aus dem Stadtarchiv zum Jahr 1916

Lübbecke. Die Anfragen im Stadtarchiv nach den „Zeitensprüngen 1916“ häuften sich in den vergangenen Wochen. Der Rückblick auf das Leben in Lübbecke vor 100 Jahren wurde von vielen bereits sehnsüchtig erwartet. Die Geduld hat sich gelohnt, ab sofort ist die Ausgabe zum Jahr 1916 erhältlich. Sie gibt auf 68 Seiten Interessantes zum damaligen Leben in der heutigen Kernstadt und den Ortsteilen preis.

Wie bereits in den Vorjahren bildet die Stadtchronik die Grundlage der „Zeitensprünge“. Um zu zeigen, welchen Herausforderungen die Menschen sich seinerzeit stellen mussten, hat das Archiv den Chroniktext wieder um Auszüge aus dem Lübbecker Kreisblatt und aus der umfangreichen Fotosammlung ergänzt.

Ereignisse, die für die Menschen im Lübbecker Land 1916 besonders wichtig waren, werden zudem in kurzen Aufsätzen vorgestellt. „Dazu gehört die Einweihung des neuen Bahnhofsgebäudes ebenso wie die Einbindung der Schulkinder an der sogenannten ‚Heimatfront‘ des Krieges. Das noch sehr gut erhaltene Lübbecker Nagelbuch erzählt vom Denken und Hoffen unserer Vorfahren.“, betont Stadtarchivarin Christel Droste.

Gezielt haben Peter Bosse, Brigitte Kütemeier und Gerd H. Niemeyer für die Aufsätze in den Lübbecker Archivunterlagen geforscht und Spannendes erarbeitet. Natürlich wurden auch wieder Auszüge aus den anschaulichen Erinnerungen des jüdischen Lehrers und Kantors Max Lazarus in die Zeitensprünge aufgenommen.

Erhältlich sind die Ausgaben für die Jahre 1914 bis 1916 zum Preis von je 5 Euro in der Bücherstube Lübbecke, dem Servicebüro der Stadtverwaltung, in der Mediothek (Altes Rathaus) und natürlich im Stadtarchiv am Wiehenweg.