Stadt Lübbecke

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23.08.2016

24. Regenbogenfahrt der Kinderkrebsstiftung macht Station in Lübbecke

Lübbecke. Die 24. Auflage der Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung hat am Dienstag einen Zwischenstopp in Lübbecke eingelegt. Begrüßt wurden die radelnden 45 ehemaligen jungen Krebspatienten vom stellvertretenden Bürgermeister Karl-Friedrich Rahe, dem Geschäftsführer des TuS N-Lübbecke Torsten Appel sowie einigen Ratsmitgliedern und Spielern des heimischen Handball-Zweitligisten. Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten eine Stärkung für die Radler vorbereitet und der TuS seine „Gute Stube“, die VIP-Lounge der Merkur-Arena zur Verfügung gestellt.

„Ich bin einer von euch“, sagte Rahe, der selbst eine Krebserkrankung überwunden hat, gerichtet an die Radler und dankte ihnen für ihr Engagement. Es sei immens wichtig, so Rahe, „Betroffenen Mut zu machen und den Beweis anzutreten, dass Krebs überwindbar“ sei. Und Hans-Georg „Schorse“ Borgmann fügte im Namen der Bundesliga-Handballer hinzu: „Wir sind nicht etwa Vorbilder für euch, vielmehr seid ihr Vorbilder für uns.“

Gestartet war die rund 600 Kilometer lange Regenbogenfahrt am vergangenen Wochenende in Hamburg, das Ziel in Kassel wollen die Radler am Samstag erreichen. Etappenziele sind unter anderem Bremen, Oldenburg, Bad Oexen, Hannover und Göttingen. Auf der Tour werden sieben Behandlungszentren für krebskranke Kinder angesteuert und die jungen Patienten auf den Stationen besucht. Dabei geht es insbesondere darum, den akut erkrankten Kindern und ihren Eltern Mut zu machen, aber auch der Öffentlichkeit zu demonstrieren, dass nach einer Krebserkrankung ein sportlich-aktives Leben möglich ist.