Stadt Lübbecke

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21.02.2017

Arbeitskreis Inklusion plant Wegweiser »Barrierefreies Lübbecke«

Mithilfe erwünscht

Lübbecke. Der Lübbecker Arbeitskreis Inklusion hat sich vorgenommen, einen Wegweiser „Barrierefreies Lübbecke“ zu entwickeln, um behinderten und älteren Menschen die aktive Teilhabe am öffentlichen Leben zu erleichtern. Wer an einem solchen Wegweiser mitwirken will, ist eingeladen, am ersten Planungstreffen teilzunehmen, das am Mittwoch, 1. März, um 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus am Garnisonsring stattfinden wird.

Ob Einkauf in Geschäften, der Besuch von Gaststätten, Kirchen oder Freizeitangeboten, Hotelübernachtungen, Arztbesuche, Behördengänge oder schlicht der Weg zur Toilette: Was so selbstverständlich scheint, ist für Menschen mit Beeinträchtigungen oft so ohne weiteres nicht möglich. Stufen oder zu eng geratene Eingänge, zugeparkte, zugestellte oder sehr schmale Gehwege können für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen unüberwindliche Hürden darstellen. Sehbehinderte Menschen sind häufig auf Blindenleitsysteme und akustische Signale angewiesen, Menschen mit Hörbeeinträchtigungen auf Gebärdendolmetscher. Von einer flächendeckenden Barrierefreiheit sind wir weit entfernt.

Genau die jedoch ist zentrale Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft, und hier soll der geplante Wegweiser vor Ort konkrete Hilfe leisten. Im ersten Schritt geht es um eine Bestandsaufnahme der Situation in Lübbecke: Wo ist uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen möglich – und wo nicht?

Gerade auch auch selbst betroffene Menschen und solche, die familiäre oder berufliche Berührungspunkte mit dem Thema haben, sind als „Experten in eigener Sache“ zur Mitarbeit aufgerufen. Der Arbeitskreis Inklusion freut sich auf eine rege Teilnahme. Fragen zum Wegweiser beantwortet die Projektleiterin Kerstin Wöbbeking unter (01 70) 3 21 47 44.