Stadt Lübbecke

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14.11.2018

Im Ernstfall schneller zur Stelle

Feuerwehr nimmt an Lübbecker Werkstätten dritten Tagesstandort in Betrieb

Lübbecke. Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lübbecke hat einen weiteren Modernisierungsschritt zur Sicherung und Verbesserung ihrer Hilfsleistungszeiten vollzogen. Mit der Tagesalarmbereitschaft an den Lübbecker Werkstätten ist seit Dienstag der inzwischen dritte Tagesstandort in Betrieb, von dem aus Kräfte direkt von ihrer Arbeitsstelle zur jeweiligen Einsatzstelle ausrücken können – ohne zeitraubenden „Umweg“ über die Feuerwache.

Für das Ausrücken in Staffelstärke steht an der Hausstätte ab sofort ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF/W) zur Verfügung, das modern ausgerüstet und mit seinem Löschwassertank vor allem zur Erstbekämpfung von Bränden besonders geeignet ist. Das Fahrzeug, das bis zur Umstrukturierung des Löschzugs West der Löschgruppe Obermehnen als Einsatzfahrzeug diente, wurde jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Werkstätten-Geschäftsführer Christian Lemper, Leiter der Feuerwehr Christoph Stallmann, Löschgruppenführer Mario Backhaus und Bürgermeister Frank Haberbosch an die derzeit sechs der Einsatzabteilung angehörigen Mitarbeiter der Lübbecker Werkstätten und die Unterstützungsabteilung Inklusion übergeben.

Haberbosch bedankte sich im Namen der Stadt für die Bereitschaft der Lübbecker Werkstätten zur Unterstützung. „Mit unserer Freiwilligen Feuerwehr sind wir auf die Mitwirkung insbesondere der Arbeitgeber unserer Wehrleute angewiesen. Ich bin stolz darauf, dass wir in Lübbecke so ein tatkräftiges Miteinander haben. Das ist nicht selbstverständlich, und das ist auch nicht überall so.“

Stadtbrandmeister Christoph Stallmann schloss sich dem Dank an, wünschte den Einsatzkräften einen guten Start und äußerte sich überzeugt, dass der dritte Tagesstandort im Lübbecker Industriegebiet die Feuerwehr nochmal erheblich stärken werde: „Wir gehen davon aus, dass wir die Hilfsleistungszeiten am Tage dadurch noch einmal wesentlich verkürzen werden.“