Stadt Lübbecke

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Mann für kniffelige Fälle

Martin Pöttker feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Lübbecke

Lübbecke. Ein besonderes Dienstjubiläum begeht in diesen Tagen Martin Pöttker, der stolze 40 Jahre im Öffentlichen Dienst vorzuweisen hat. Bürgermeister Frank Haberbosch und Dezernent Ingo Ellerkamp überreichten jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Jubiläumsurkunde und würdigten das Engagement des Jubilars. „Mitarbeiter wie Martin Pöttker sind der Garant für eine bürgerfreundliche Verwaltung, die keine Probleme macht, sondern sie im Interesse der Menschen löst“, so der Bürgermeister.

Martin Pöttker blickt auf bewegte 40 Jahre zurück, in denen er vom Polizeianwärter über ein Fachstudium bis hin zur Funktion des Verwaltungsleiters für das Baudezernat beinahe alles erlebt hat, was eine Beamtenlaufbahn bieten kann. In die Bauverwaltung der Stadt Lübbecke kam der heute 57-Jährige allerdings auf Umwegen. Nach Abschluss der Berufsfachschule für Wirtschaft im Jahr 1977 zog es den gebürtigen Leveraner zunächst in den Polizeidienst. Von 1987 bis 1990 absolvierte er beim Regierungspräsidium Detmold ein Studium zum Eintritt in den gehobenen Dienst und ging anschließend kurzzeitig an die Universität Bielefeld, wo er für Studien-, Promotions- und Habilitationsordnungen zuständig war. Dort ereilte ihn wenig später der Ruf der Stadt Lübbecke, bei der er sich schon während seines Studiums beworben hatte.

Seit dem 1. Januar 1991 schließlich ist Martin Pöttker im Dezernat für Bauen und Stadtentwicklung beschäftigt, wo er sich schnell einen Ruf als „Mann für kniffelige Fälle“ erarbeitet hat, in denen Sachkenntnis, Erfahrung und Fingerspitzengefühl gleichermaßen gefragt sind.

Als Vater zweier inzwischen erwachsener Kinder lebt Martin Pöttker mit seiner Frau in Varl. Dort engagiert er sich auch seit seinem 19. Lebensjahr ehrenamtlich im Amateurfußball, und das von Anfang an auf Funktionärsebene, ohne eigene spielerische Ambitionen. „Ein E-Jugendspieler hat mal zu mir gesagt: ‚Funktionäre sind doch die, die wissen, wie es geht, aber es selbst nicht können‘ – und irgendwie stimmt das wohl“, so der Jubilar mit einem Schmunzeln.