Stadt Lübbecke

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15.01.2018

Mehr Sicherheit in Lübbecker Parkhäusern

WBL holen Polizei, Ordnungsamt und Sicherheitsunternehmen an einen Tisch

Lübbecke. Um die Sicherheit an den Stellplatzangeboten in Lübbecke zu verbessern, trafen sich jetzt auf Initiative der Wirtschaftsbetriebe Lübbecke (WBL) Vertreter der Ordnungsbehörden, des privaten Sicherheitsdienstes und der städtischen Immobilienverwaltung im Lübbecker Rathaus. Neben der WBL-Geschäftsführung, dem Leiter der Polizeiwache Lübbecke, Frank Meyer, und dem Geschäftsführer des von der WBL beauftragten Bielefelder Sicherheitsunternehmens „Be-Sure“, Kai Deliomini, nahmen Mitarbeiter der städtischen Bereiche Sicherheit und Ordnung sowie des Gebäudemanagements an dem Treffen teil. Die Runde hat sich zum Ziel gesetzt, die Sicherheit in den Parkeinrichtungen durch die Zusammenarbeit in der Vorbeugung zu erhöhen. Im Fokus standen dabei die Vermeidung von Beschädigungen an den Parkhäusern und den in ihnen abgestellten Fahrzeugen.

„Unsere Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen ergreifen, die geeignet sind, die Sicherheitslage zu verbessern“, sagte WBL-Geschäftsführer Dirk Raddy. Dabei gehe es neben der Verhütung von Vandalismus und Sachbeschädigungen auch um das subjektive Sicherheitsempfinden der Nutzer. In jüngerer Vergangenheit wurden dazu unter anderem Anpassungen an der Beleuchtungseinrichtung und in der Sicherheitstechnik vorgenommen. Seit mehr als vier Jahren führt „Be-Sure“ mehrmals täglich Streifengänge in den Parkhäusern durch und konnte dabei bereits zahlreiche Delikte verhindern. „Eine lückenlose Überwachung werden wir auch zukünftig nicht sicherstellen können, wohl aber die Bewachung durch den Sicherheitsdienst signifikant verstärken“, so Raddy.

Geplant seien Sonderbewachungen, etwa zu Abendveranstaltungen in der Innenstadt, bei denen man in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen zumeist mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemacht habe. So ist der WBL zuletzt während des „Oktoberfest“-Wochenendes ein Schaden von annähernd 5.000 EUR durch Sachbeschädigungen und Folgekosten entstanden.

Die WBL weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der unberechtigte Aufenthalt in den Parkeinrichtungen nicht erlaubt ist. „Nur wer ein Fahrzeug abstellt, darf sich dort auch aufhalten“, so Raddy. Dieser Grundsatz soll in Zukunft rigoroser durchgesetzt werden. Wenn Personen und insbesondere Personengruppen in den Parkhäusern angetroffen werden, die offenkundig nicht auf dem Weg zu oder von abgestellten Fahrzeugen sind, ist der Sicherheitsdienst angehalten und dazu berechtigt, die Personalien festzustellen.

Für alle geplanten Maßnahmen gilt, dass diese mit der Polizei und der städtischen Ordnungsbehörde abgestimmt sind und für den Einzelfall auch gemeinsame Aktionen angedacht sind. Die Polizei weist darauf hin, dass die Ordnungsbehörden immer darauf angewiesen sind, dass mögliche Zeugen ihre Wahrnehmungen der Polizei unter der bekannten Rufnummer 110 unmittelbar mitteilen. Nur so könne die Polizei zeitnah tätig werden und mögliche Straftaten verhindern.

Im Anschluss an das Treffen äußerte sich der WBL-Geschäftsführer zuversichtlich, einen erfolgversprechenden Weg eingeschlagen zu haben: „Wir wollten den Schulterschluss aller Beteiligten, um unsere Kunden vor Schäden durch Dritte zu bewahren. Das ist uns gelungen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der verbesserten Zusammenarbeit die Weichen für mehr Sicherheit gestellt haben.“