Stadt Lübbecke

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20.01.2004

Messgeräte "spüren" Tempo-Sünder auf

Ein mobiles Geschwindigkeitsmessgerät soll demnächst in Lübbecke zur Verkehrssicherheit beitragen. Die ein Meter breite und zwei Meter hohe Infotafel zeigt den Autofahrern an, wie schnell sie gerade fahren. Ferner wird gemessen, wie viele Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit an der betreffenden Stelle vorüber rauschen.

Das Besondere für die Lübbecker Autofahrer: Selbst wenn sie als "zu schnell" gemessen werden, werden sie nicht zur Kasse gebeten. Denn die Geräte zeigen nur die gefahrene Geschwindigkeit an. Trotzdem sind die Messungen sehr wirksam. Denn jeder kann beobachten, wer zu schnell fährt. Die soziale Kontrolle ist nicht zu verachten! Gerade im Bereich von Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Gebäuden hätten solche Messgeräte in anderen Städten bereits erzieherische Effekte mit Langzeitwirkung erzielt, so der für Verkehrsangelegenheiten zuständige Mitarbeiter der Stadt Lübbecke, Karl-Heinz Nunnenkamp.

Das Gerät soll alle drei bis vier Wochen den Standort wechseln, als erste Standorte sind die Schulen und Kindergärten in Lübbecke ins Auge gefasst. Weitere mögliche Standorte sind die Wohngebiete im Stadtgebiet.

Die öffentliche Hand kostet das Messgerät nichts. Die Firma "pms Werbe-Druck-Service GmbH" beabsichtigt, der Stadt Lübbecke ein oder zwei solcher Geräte werbefinanziert zur Verfügung zu stellen. Heimische Firmen können sich mit ihrem Logo auf der Tafel als Partner der Stadt in Sachen Verkehrssicherheit präsentieren. Mit den Werbeeinahmen werden dann die Messgeräte finanziert.

In den nächsten Tagen gehen entsprechende Informationsschreiben der Stadt Lübbecke an Firmen und Gewerbetreibende mit der Bitte um Beteiligung heraus.