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23.06.2005

NATO-Übung "Clean Hunter 2005"

Luftwaffenamt 
Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr

Köln, 14. Juni 2005

Die NATO-Übung „CLEAN HUNTER 2005“ wird in der Zeit vom 27. Juni bis 08. Juli 2005 durchgeführt.

„CLEAN HUNTER 2005“ ist die einzige im Jahr 2005 stattfindende NATO-Großübung, die sowohl für Verbände als auch für NATO-Kommandobehörden ein Üben innerhalb eines umfangreichen, multinationalen Teilnehmerfeldes ermöglicht. Sie ist neben den Übungen „BATTLE GRIFFIN 2005“ und „ELITE 2005“ eine der Schwerpunktübungen der Luftwaffe. Der fliegerische Teil der Übung findet in den Lufträumen der Staaten Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Norwegen, Polen und Tschechien statt. Einheiten und fliegende Verbände der vorgenannten Staaten sowie aus Ungarn, Italien, Spanien, der Türkei, Griechenland, Kanada und den USA beteiligen sich an der Übung. Ziele der Übung sind unter Anderem die Nutzung der verbandsübergreifenden taktischen Übungsmöglichkeiten, die Aus- und Weiterbildung von Luftfahrzeugbesatzungen der Luftwaffe in ihrer Einsatzrolle im multinationalen Verbund und der Einsatz von Flugabwehr-Raketen-Kräften und Kräften des Einsatzführungsdienstes in komplexen Übungsszenarien der Luftwaffe.

Während der Übung werden Einsätze unter Einhaltung der national geltenden Flugbetriebsbestimmungen von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr geflogen. Die Hauptflugzeiten sind zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr sowie zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr geplant. An den Freitagen, 01. und 08. Juli 2005, beschränkt sich der Flugbetrieb auf den Vormittag. Am Wochenende findet kein militärischer Flugbetrieb im Rahmen der Übung „CLEAN HUNTER 2005“ statt.

Im begrenzten Umfang werden im deutschen Luftraum auch Tiefflüge mit einer Mindestflughöhe von 500 Fuß (ca. 150 m) auf der Grundlage einer Ausnahmeregelung durchgeführt, wobei in der Zeit von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr keine Flüge mit Strahlflugzeugen unterhalb einer Flughöhe von 1500 Fuß (ca. 450 m) über Grund gestattet sind. Bei der Planung der Übung wurde darauf geachtet, Kumulationen so weit wie möglich zu vermeiden. Diesem Vorhaben sind neben der hohen Anzahl beteiligter Luftfahrzeuge aufgrund der Luftraumstruktur Grenzen gesetzt. Für alle militärischen Flugplätze Deutschlands ist darüber hinaus mit einem erhöhten Flugaufkommen zu rechnen.

Zum Einsatz kommen neben den Jagd- und Jagdbomberflugzeugen auch größere Aufklärungsflugzeuge und Luftbetankungsflugzeuge. Die integrierten Übungen der Land- und Seestreitkräfte werden durch eine breite Palette von Hubschraubern und Transportflugzeugen unterstützt.

Für die Medien werden rechtzeitig vor Beginn der Übung Presseveröffentlichungen erfolgen. Informationen zu den Flugbewegungen werden auf der Internetseite des Amtes für Flugsicherung der Bundeswehr ebenso zur Verfügung gestellt wie unter den Internet-Adressen www.luftwaffe.de und www.daec.de/flusi/uebungen.htm .

Alle Nutzer des Luftraumes der Bundesrepublik Deutschland werden angehalten, sich vor Antritt des Fluges über die entsprechenden Luftfahrtveröffentlichungen (NOTAMS, VFR Bulletin sowie AIP) zur Übung „CLEAN HUNTER 2005“ zu informieren, um die Sicherheit im Luftraum für sich, aber auch für die Übungsteilnehmer, zu gewährleisten.

Luftwaffenamt - Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr überwacht den Flugbetrieb der Übung „CLEAN HUNTER 2005“ gemäß Auftrag schwerpunktmäßig je nach Planung der fliegerischen Vorhaben. Zum Einsatz kommen dabei das Tiefflugüberwachungssystem SKYGUARD und die Radardatensichtsysteme der Agentur Eurocontrol (CIMACT).

Eine Vermeidung von Überflügen über bewohntem Gebiet wird angestrebt, aber die hohe Besiedlungsdichte der Bundesrepublik Deutschland macht nahezu es unmöglich, den notwendigen Flugbetrieb ohne jegliche Lärmbelastung für die Bevölkerung durchzuführen. Hierfür bitten wir um Verständnis.

Anfragen können über das kostenfreie Bürgertelefon oder schriftlich an das Luftwaffenamt - Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr - herangetragen werden:

Luftwaffenamt
Abteilung Flugbetrieb in der Bundeswehr
Luftwaffenkaserne Wahn 501/ 11
Postfach 90 61 10
51127 Köln

Fax: (02203) 908 – 2776
Bürgertelefon: 0800 – 8620 730
Internet: www.luftwaffe.de