Stadt Lübbecke

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Stadtwappen und Beflaggung

 

Das Wappen der Stadt Lübbecke

Das Wappen zeigt in Silber (Weiß) einen roten Torbau mit zwei gezinnten Türmen und blauem, offenen Tor mit zwei silbernen (weißen) schräggestellten Schlüsseln mit abgewendeten Bärten; zwischen den Türmen ein goldener (gelber) sechsstrahliger Stern.

Die Elemente des Wappens ergeben sich alle aus der Geschichte Lübbeckes: Der Stern wird auf den Mindener Bischof Volquin von Schwalenberg, der Lübbecke die Stadtrechte verliehen hat, zurückgeführt. Die gekreuzten Schlüssel symbolisieren das Bistum Minden, zu dem Lübbecke im Jahre 1279 - als die Stadtrechte verliehen wurden - gehörte; sie sind auch heute noch Bestandteil des Kreiswappens. Der Torbau ist dem großen Stadtsiegel entnommen und weist auf die befestigte Stadt hin.

Die Führung des Stadtwappens ist ausschließlich Sache der wappenführenden Gemeinde selbst. Dritten ist sowohl Führung als auch Verwendung des Stadtwappens grundsätzlich untersagt. Das gilt auch für die lediglich symbolhafte Verwendung, z. B. als Aufdruck auf Andenken- und Geschenkartikeln oder auf Schildern, zu Reklamezwecken und zur Bezeichnung von Waren. Will ein Dritter das Wappen der Gemeinde führen oder verwenden, bedarf er hierzu der ausdrücklichen Genehmigung der Gemeinde.

 

Die Entwürfe für das neue Stadtwappen

Das Wappen der Stadt Lübbecke in der vorliegenden Form existiert erst seit der Kommunalreform 1973, als die aufgelösten Kreise Minden und Lübbecke zum Kreis Minden-Lübbecke zusammengefasst und die Stadt Lübbecke mit den Gemeinden Blasheim, Gehlenbeck, Eilhausen, Nettelstedt und der Bauerschaft Alswede zu einem neuen Stadtgebiet zusammengeschlossen wurden.

Im Jahr 1973 wurden noch drei weitere Entwürfe für das neue Stadtwappen diskutiert:

Der 2. Entwurf nahm ein Emblem des alten Lübbecker Kreiswappens (vor 1968) auf, nämlich den Dreiberg, der von einem Flussband durchzogen wird. Im 3. Entwurf war das Wappen in drei Sektoren aufgeteilt. Der aufgenommene Ritterhelm sollte Sinnbild der Lübbecker Burgmannschaft sein. Helm und Helmbusch waren vor 1908 zusätzliche Wappenzier. Der 4. Entwurf veränderte den zweiten Entwurf durch eine Sektorenteilung. 

 

Neue Wappen für die Ortsteile

Ausgangspunkt für die Erstellung der neuen Ortsteilwappen war der Vorschlag, im Rahmen der Neugestaltung der Lübbecker Fußgängerzone in der Innenstadt einen Bereich zu gestalten, in dem alle sieben Ortsteile und die Kernstadt repräsentiert sind. Aus den Reihen der Ortsheimatpfleger wurde die Idee geäußert, diese Planung zum Anlass für die Entwicklung eigener Ortsteilwappen zu nehmen. Die Ortsteile Gehlenbeck und Nettelstedt verfügten bereits über ein Wappen, in Stockhausen existierte eine wappenfähige Vorlage.

Da nur das Lübbecker Stadtwappen den Status eines offiziell verwendbaren kommunalen Wappens besitzen kann, haben Ortsteilwappen keine förmliche Funktion. Sie können aber sehr wohl durch Eintrag in eine Wappenrolle privatrechtlich geschützt werden. Über die Verwendung der Wappen einschließlich der bereits bestehenden Wappen von Gehlenbeck und Nettelstedt – zum Beispiel auf Veranstaltungsflyern, Plakaten und Publikationen – entscheiden die jeweiligen Ortsvorsteher sowie die Ortsheimatpfleger.  

Die offizielle Vorstellung der neuen Ortsteilwappen erfolgte am 20.06.2009.

 

 


 


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