Stadt Lübbecke

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10.01.2020

Weideland »Lübbecker Berg«

Neuer Beitrag in der Rubrik „Stadtgeschichte“

Lübbecke. Zur Landwirtschaft des Mittelalters und der frühen Neuzeit bis in das 18. Jahrhundert gehörte die Markenwirtschaft. Ein Verbund von Landwirten verfügte über gemeinschaftlich genutzte Flächen, die nach festen Regeln bewirtschaftet wurden. Die Art der gemeinschaftlichen Bewirtschaftung wurde von Generation zu Generation weitergereicht. Nachhaltige Bewirtschaftung war die Regel.

Die Lübbecker Mark wurde von der Stadt Lübbecke kontrolliert. Holzschlag und Vieheintrieb unterlagen den Vorgaben der Stadt als Markenherr. Es ging um die Lebensgrundlage der Nutzer, der beteiligten Bauern und Bürger. Trotz der Kontrolle gab es immer wieder Gebietsstreitigkeiten. Die Bewirtschaftung des „Lübbecker Berges“ zwischen Oberbauerschaft und Obermehnen-Vierlinden, des heutigen Wurzelbrinks, beschäftigte das Lübbecker Stadtgericht in zahlreichen Sitzungen. Der umstrittene Waldbestand war vom Obermehner Berg,  dem Lübbecker Weingarten und dem Beendorfer Kirchweg begrenzt und wurde zum Ärger einiger Lübbecker Bürger von Bauern aus dem Obermehner Ortsteil Vierlinden beweidet.

Die spannende Spurensuche des Stadtchronisten Helmut Hüffmann in den Akten des Lübbecker Stadtgerichts können Sie hier in ganzer Länge nachlesen.