Stadt Lübbecke

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Neuigkeiten aus dem Jahr 1918

„Zeitensprünge – Lübbecke 1918“ erscheinen am Montag

Lübbecke. Von vielen bereits sehnsüchtig erwartet, ist ab kommenden Montag, 26. November die aktuelle Ausgabe der jährlich erscheinenden Reihe „Zeitensprünge“ zu haben, die sich mit den Ereignissen in Lübbecke vor 100 Jahren befasst. Unter Mitwirkung vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer hat das Stadtarchiv einen 72-seitigen Band zusammengestellt, der neben der Transkription der Lübbecker Stadtchronik wieder zahlreiche Auszüge aus dem Lübbecker Kreisblatt und Fotos aus allen Lübbecker Ortsteilen enthält.

Wie bereits in den Vorjahren bildet die Stadtchronik die Grundlage der „Zeitensprünge“. Sie gibt Zeugnis darüber, unter welchen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Nöten die Bevölkerung in diesem schicksalsträchtigen Jahr litt. Zeitweilig wurden, heute kaum mehr vorstellbar, jedem Erwachsenen nur noch 150 g Brot pro Tag zugebilligt. Aber auch die Trauer und Verzweiflung über die zahlreichen Gefallenen findet in den Aufzeichnungen ihren Widerhall.

Ereignisse, die für die Menschen im Lübbecker Land 1918 besonders wichtig waren, werden zudem in kurzen Aufsätzen vorgestellt. Ein Beitrag von Paul Hasse erzählt anhand der Geschichte des Blasheimer Pastors Husemann (1856–1946) vom Ende der geistlichen Schulaufsicht. Helmut Hüffmann hinterfragt Preußens Gloria in Lübbecke zwischen dem Ende des Dreißigjährigen Krieges und den politischen Umwälzungen und dem hiesigen Soldatenrat im Jahre 1918.

Gezielt hat das Team um Stadtarchivarin Christel Droste für die Aufsätze in den Lübbecker Archivunterlagen geforscht und Spannendes zu Tage gefördert. Natürlich wurden auch wieder Auszüge aus den anschaulichen Erinnerungen des jüdischen Lehrers und Kantors Max Lazarus in die Zeitensprünge aufgenommen.

Erhältlich sind neben der aktuellen Ausgabe auch die „Zeitensprünge“ Jahre 1914 bis 1917 zum Preis von je 5 Euro in der Bücherstube Lübbecke, dem Servicebüro der Stadtverwaltung, in der Mediothek (Altes Rathaus) und natürlich im Stadtarchiv am Wiehenweg.