Stadt Lübbecke

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Wintereinbruch hat Lübbecke fest im Griff

Winterdienst arbeitet unter Volllast – und kann dennoch nicht das gesamte Straßen- und Wegenetz bedienen 

Lübbecke. „Tristan“ heißt er, und er hat ein eiskaltes Händchen: Der Wintereinbruch hat die Stadt Lübbecke fest im Griff – mit den erwarteten unangenehmen Nebenwirkungen. Zwar sind die schlimmsten Befürchtungen bisher nicht eingetreten, aber insbesondere in Bezug auf den Winterdienst ist die gegenwärtige Extremwetterlage die größte Herausforderung seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Verwaltung bittet um Verständnis dafür, dass viele Straßen bisher nur punktuell oder noch gar nicht geräumt werden konnten.

Der Winterdienst der Stadt Lübbecke arbeitet seit Beginn der Schneefälle unter Volllast. Sämtliche Fahrzeuge und Mitarbeiter sind im 12-Stunden-Schichtbetrieb im Einsatz, um die Verkehrswege offenzuhalten. Aufgrund der anhaltenden Schneefälle können gegenwärtig mit Mühe die priorisierten Strecken freigehalten werden: Überörtliche Straßen sowie Zuwegungen zu kritischer Infrastruktur wie Krankenhaus oder Feuerwachen. Viele Neben-, Erschließungs- und Anliegerstraßen sind bedauerlicherweise bislang leer ausgegangen. An einigen Steigungsstrecken im Stadtgebiet mussten die Fahrzeuge vor den Gesetzen der Physik kapitulieren. Das wird sich voraussichtlich auch in den kommenden Stunden nicht grundlegend ändern lassen, so dass mancherorts noch erhebliche Geduld gefragt sein wird.

Laut aktuellen Vorhersagen der „Wettermanufaktur“ des Lübbecker Meteorologen Fritz Föst werden für das Kreisgebiet bis in die Nacht zum Dienstag nochmals um 10 Liter pro Quadratmeter Niederschlag erwartet, was umgerechnet etwa 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee bedeuten würde. Eine Entspannung ist daher gegenwärtig nicht in Sicht, ebenso wenig wie Tauwetter. In der kommenden Nacht werden die Temperaturen auf Tiefstwerte um minus 15 Grad fallen, in der Nacht zu Mittwoch könnte es gar minus 20 Grad kalt werden.