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Freude schenken und das Gemeinschaftsgefühl stärken

„Wunschbaum“ im Rathaus soll Menschen zusammenbringen

Lübbecke. Der Eingangsbereich des Lübbecker Rathauses bietet seit kurzem einen etwas ungewöhnlichen Anblick, mit dem es Besonderes auf sich hat: der „Wunschbaum“. Als gemeinsames Projekt des Vereins für berufliche Bildung und der Stadtverwaltung soll er Solidarität sichtbar machen und das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt stärken, indem er es ermöglicht, auf unkomplizierte Weise Menschen eine kleine Freude zu machen, die auf Hilfe angewiesen sind.

Der Wunschbaum bietet Menschen in schwierigen Lebenssituationen die Möglichkeit, kleine persönliche Wünsche im Wert von bis zu etwa 30 Euro anonym auf Wunschkarten festzuhalten. Diese Karten werden am Baum angebracht. Engagierte Bürgerinnen und Bürger können anschließend eine Wunschkarte „pflücken“, den darauf vermerkten Wunsch erfüllen und das Geschenk im Sozialamt oder im Servicebüro der Stadtverwaltung abgeben. Die Übergabe an die Wünschenden erfolgt anschließend diskret über den Bereich Soziales.

Die Aktion richtet sich an Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und soll insbesondere Frauen, Männer sowie Kinder und Jugendliche unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind. Betreut wird das Projekt im Bereich Soziales von Elke Horn, Ivan Duran und Tetyana Buschhorn. Wunschkarten sind im Zimmer 401 erhältlich und können auch dort nach dem Ausfüllen wieder abgegeben werden. Anschließend werden die Wünsche anonym am Baum befestigt. Das Projekt soll zunächst für einen Zeitraum von etwa drei Monaten erprobt werden.

Gestaltet wurde der Baum von Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Berufsvorbereitungsmaßnahme des Vereins für berufliche Bildung in Lübbecke unter der Leitung von Nicole Schulz. Das Unikat aus Pappe und Pappmaché kann passend zur jeweiligen Jahreszeit kreativ dekoriert werden – beispielsweise mit bunten Blättern, kleinen Sternen und anderen Symbolen für Hoffnung und Zusammenhalt.